Förderperiode 2007–2013

Die Regionale Entwicklungsstrategie (RES) Südharz

  • Handlungsfeld 1: Land- und Forstwirtschaft
  • Handlungsfeld 2: Wirtschaft, Arbeit und Bildung
  • Handlungsfeld 3: Heimat Südharz
  • Handlungsfeld 4: Natur und Umwelt/Naturnaher Tourismus

Mit der Formulierung der vier Handlungsfelder in der Regionalen Entwicklungsstrategie werden Schwerpunkte für die nachhaltige Entwicklung der Region Südharz bis zum Jahr 2013 gesetzt. Unter den Rahmenbedingungen des demografischen Wandels in der Region berücksichtigen die Handlungsfelder insbesondere folgende Aspekte:

Erhöhung der regionalen Wertschöpfung und Schaffung bzw. Sicherung von Arbeitsplätzen aufbauend auf der Grundlage der Entwicklungspotenziale in der Region Südharz.

Regionale und überregionale Vernetzungen im kommunalen und privaten Bereich,
wobei der Zusammenarbeit mit der Stadt Nordhausen und den benachbarten LEADER Regionen eine besondere Bedeutung zukommt.

Berücksichtigung grundlegen der sozialer Fragen, wie Chancengleichheit für Frauen und Männer (Gender Mainstreaming), Bedürfnisse und Interessen junger und älterer sowie behinderter Menschen, Sicherung der Grundversorgung im ländlichen Raum, Förderung von Solidarität und Partnerschaft sowie Ausbau sozialer Kooperationen

Bewahrung und Entwicklung der Natur- und Kulturlandschaft durch schonende Nutzung und Lösung von Nutzungskonflikten sowie durch Einsatz der Landwirte als Landschaftspfleger

Die entwickelten strategischen Handlungsfelder verstehen sich in ihrer Gesamtgestalt als Orientierung zur Anpassung wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und ökologischer Prozesse an den demografischen Wandel – basierend auf der Erkenntnis, dass nur ein komplexer, vernetzter und integrativer Ansatz zu akzeptablen Ergebnissen führen kann.

Die Regionale Entwicklungsstrategie ist die Grundlage für Förderentscheidungen des Fachbeirates der RAG Südharz e.V.

Das Entwicklungskonzept fixiert die Strategie der LEADER-Region Südharz von der gegenwärtigen Situation zu den Zielstellungen, die sich die beteiligten Akteure in einem intensiven Arbeitsprozess gesetzt haben. Dabei sollen die aufgezeigten Chancen im größtmöglichen Umfang genutzt, die dargestellten Risiken hingegen vermieden oder zumindest in ihrer Wirkung auf die Region eingeschränkt werden. Angestrebt werden vor allem innovative, pilothafte Lösungsansätze, die zu einer nachhaltigen Entwicklung der Region beitragen.